Musik, Audio, Medien und Gesellschaft

Neue Copyright-Gesetzte in den USA?

Wie (nicht nur) heise heute meldet, plant die US-Regierung Änderungen am Urhebergesetz. Um ganz präzise zu sein, prüft die Regierung und will dem Parlament Änderungvorschläge unterbreiten, also von gesagt – getan sind wir noch ein Weilchen entfernt. Diese Änderungsvorschläge sollen Urhebern in den Staaten helfen, Rechte am Geistigen Eigentum besser durchzusetzen. Konkret ist scheinbar noch nichts bekannt. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang die Meldung von 11k2. Dort wird eine Untersuchung veröffentlicht, dass nur circa die Hälfte aller US-amerikanischen Musiker, die veröffentlichen oder sich mit dem Gedanken tragen, Copyright wichtig finden. Genauer die REGISTRIERUNG des selben. Wenn ich die Zahlen richtig verstehe kann aber eher gesagt werden, dass über 90% der Künstler der Registratur des Copyrights offen gegenüberstehen und nur knapp 10% sich klar gegen eine Registratur entscheiden.

Fairerweise muss man sagen, dass das COPYRIGHT nicht mit „unserem“ URHEBERRECHT gleichzusetzen ist: Bis 1989 musste in den USA das Copyright explizit angemeldet werden und verfiel 75 Jahre nach der Eintragung in das zentrale Copyright-Register. Mittlerweile hat sich die US-amerikanische Rechtslage der europäischen Rechtslage angenähert: neue Werke sind bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers bzw. 95 Jahre für Firmen geschützt. Eine Anmeldung, also eine Registrierung, des Copyrights nicht (mehr) erforderlich, kann aber sinnvoll sein, wenn es mal zu einem Plagiats -Prozess käme…

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