Musik, Audio, Medien und Gesellschaft

ProLight+Sound 2017 – 3D Audio nun auch auf der Bühne

Der routinierte OHRpost-Leser hat ja schon mitbekommen, dass 3D Audio hier ab und zu ein Thema ist. Oft bekomme ich den Eindruck, dass die Audio-Welt das Thema sehr hinten anstellt. 3D-Fernsehgeräte sind wieder auf dem absteigenden Ast und 3D-Audio beim Consumer noch gar nicht angekommen. Auf der ProLight+Sound zeigt KLANG eine Lösung fürs In-Ear-Monitoring. Die Idee ist, beim InEar-Monitoring auf der Bühne keinen Stereo-Mix mit viel „Inkopflokalisation“ zu haben, sondern das räumliche Gefühl erleben kann.

 

So funktioniert das Panning in 3D bei KLANG

So funktioniert das Panning in 3D bei KLANG

Das System ist hardwaregestützt und jeder Musiker kann über sein Smartphone oder Tablett seinen Bühnen-Mix verändert; selbstverständlich kann auch der Engineer den Mix anpassen.

 

So wird das Höhen-Layer bei KLANG gemischt!

So wird das Höhen-Layer bei KLANG gemischt!

Das Panning funktioniert recht simpel: Man hat zwei Darstellungen im Panning. Die erste zeigt den Blick von oben, die zweite zeigt die Seitenansicht. Mit ersterer wird die Position um den virtuellen Kopf platziert. Allerdings nur auf einer oder zwei Ebenen. Die Höhe der Klangquelle kann mit der zweiten Ansicht gemischt werden. Da war der Spatial Audio Designer schon weiter, auch der Panner aus Nuendo macht einen besseren Eindruck.

KLANG ist Hardware

KLANG ist Hardware


In den USA ist das Produkt wohl schon verbreiteter, auch manche Studios sollen es schon zum Mastering nutzen. Laut Anbieter sind ca. 2000 User bereits zu verbuchen. Klanglich hat mich diese Lösung allerdings nicht so sehr überzeugt. Da war der oben zitierte Spatial Audio Designer bereits weiter.

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