Musik, Audio, Medien und Gesellschaft

ProLight+Sound 2019 – Holoplot – Ein akustisches Spotlight?

Ich hatte dieses Konzept bereits auf der Messe 2017 entdeckt, und war sehr begeistert von dem jungen Startup. Damals war eine Kooperation mit der Deutschen Bahn in Arbeit und man war voller Ideen. Nun – nach zwei Jahren – zeigt sich das junge Unternehmen Holoplot abermals auf der Messe, allerdings deutlich professioneller:


Messestand 2017

Und heute:

Holoplot - Steuersoftware

Hier kann jede Schallquelle genau platziert werden.

2017 war die Steuersoftware nicht vorzeigbar und die Lautsprecher optisch auch nicht so gelungen. Am Prinzip hat sich aber nichts geändert. Es ist möglich Schallquellen nur für Hörer an definierten Punkten hörbar zu machen. Das ist für Vergnügungsparks und Warteschlangen aller Art eine sehr interessante Option. Auch Aktionskunst und Multimediakunst kann davon profitieren.

Holoplot - Steuersoftware

Hier lassen sich akustische Signale genau platzieren.

Allerdings hat man erstmal die finanzkräftigen, kommerziellen Anwendungen im Blick. Als Minimalkonfiguration sind sechs der hauseigenen Lautsprechermodule notwendig und eine Steuereinheit. ca. 50.000-55.000 Euro wechseln dafür den Besitzer, man ist aber guten Mutes auch etwas für den kleineren Geldbeutel anbieten zu können.

Holoplot - Basisset

ab ca. 50.000 Euro geht es los!

Ich war (wieder) sehr beeindruckt, wie präzise dieses System arbeiten: An einem Punkt wurde eine deutsche Stimme eingespielt, am anderen Punkte eine englische. Crosstalk gab es keinen. Weiter so, ich bin sehr gespannt!
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