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ARD und ZDF halten Kabeleinspeisegebühr für nicht mehr Zeitgemäß

Wie bereits gestern bekannt wurde, halten ARD und ZDF die Einspeisegebühr bei den Kabelnetzbetreibern für überholt. Somit wäre es, zumindest theoretisch, denkbar, dass ab 01.10.2013 kein öffentlich rechtliches Fernsehen bei den betroffenen Kabelnetzbetreibern zu sehen wäre, denn zum 31.12.2012 wurden – fristgerecht – die Verträge mit Kabel Deutschland GmbH, Unitymedia und KabelBW gekündigt, so die ARD.

Die Intendantin des MDR, der derzeit den ARD-Vorsitz inne hat, gab den Einspeisegebühren eine klare Absage. So sagte Sie (sinngemäß), dass diese Vergütung für die Einspeisung aus der Zeit der Bundespost zum Ausbau der Infrastruktur genutzt wurde, die derzeit bereits steht und zudem – größtenteils – in privater Hand sei. Das an „beiden Enden kassiert werde“ (Programmveranstalter wie Endkunde), wird für „historisch überholt“ gehalten. Hier herrscht Einigkeit mit ZDF-Intendant Thomas Bellut. Derzeit zahlen die öffentlich rechtlichen Programmveranstalter netto über 40 Millionen Euro, so Tagesschau.de.

Das ARD und ZDF ab 2012 für Kabelkunden nicht mehr zu empfangen ist, darf getrost ausgeschlossen werden, da die Betreiber verpflichtet sind, diese Programm dem Kunden zur Verfügung zu stellen. Jedoch könnten hier Einschnitte gemacht werden. So sind die regionalen Programme unter Umständen nicht mehr flächendeckend zu bekommen. Angeblich hat die KEF auch keine Kabelgebühren mehr im Haushalt 2013 kalkuliert.

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